{"id":677,"date":"2010-03-15T12:14:10","date_gmt":"2010-03-15T01:14:10","guid":{"rendered":"http:\/\/reisen.mkihr.de\/?p=677"},"modified":"2010-03-15T12:14:10","modified_gmt":"2010-03-15T01:14:10","slug":"sonne-im-norden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reisen.kihr.online\/index.php\/2010\/03\/15\/sonne-im-norden\/","title":{"rendered":"Sonne im Norden"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Stay Cool\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mkihr\/4428466585\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" \" style=\"margin: 2px;\" title=\"Cool bleiben\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4027\/4428466585_61ab16d2dd_m.jpg\" alt=\"Stay Cool\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Cool bleiben<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon merkw\u00fcrdig f\u00fcr einen Europ\u00e4er, dass die Sonne Mittags im Norden steht. Aber wenn man nicht extra drauf achtet, merkt man es gar nicht. Habe jetzt die erste Woche in Melbourne hinter mir. &#8222;Leider&#8220; war die meiste Zeit Arbeit. Die Tage gingen von Morgens um 9 bis zum n\u00e4chsten Morgens um 1 oder 2, und das ist hier genauso anstrengend wie in Berlin. Am Samstag und Sonntag hatte ich dann aber doch ein wenig Zeit, mir die Stadt anzuschauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[ad]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Appartement und B\u00fcro liegen mitten im &#8222;Central Business District&#8220;, also sozusagen im Zentrum. Eine recht interessante Gegend in der alte Geb\u00e4ude direkt neben Wolkenkratzern stehen.<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignright\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"Restaurant\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mkihr\/4431542650\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  \" style=\"margin: 3px;\" title=\"Restaurant Tram\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2703\/4431542650_303e4bcf45_m.jpg\" alt=\"Restaurant\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Restaurant Tram<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stadt wirkt durchaus Europ\u00e4isch. Neben der Architektur der \u00e4lteren Geb\u00e4ude f\u00e4llt die Ordnung auf den Strassen auf und dass, im Gegensatz zu den Asiatischen Inseln im Norden, der Verkehr nicht von Toyotas und Nissans sondern von VWs, BMWs und Mercedes bestimmt wird. Man muss halt nur aufpassen, weil die alle auf der falschen Seite fahren. Die Stadt hat ein sehr gutes \u00f6ffentliches Nahverkehrssystem. Es gibt ein S-Bahn \u00e4hnliches System dass die Vororte anbindet und in der Stadt ein sehr gutes Bus und Strassenbahn System. Es f\u00e4llt aus, dass man sich um seine Kunden und insbesondere um Touristen k\u00fcmmert. Der Gegensatz zur Berliner BVG ist recht deutlich. Es gibt eine kostenlose Touristen Buslinie zu allen interessanten Punkten in der Stadt und auch eine kostenlose Strassenbahn Ringlinie f\u00fcr Touristen die das Stadtzentrum umrundet. Man kann \u00fcberall ein- und aussteigen, es gibt Erkl\u00e4rungen zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten und den Stationen. Aber nicht, wie in Berlin, vom Band. In jedem dieser Busse und Bahnen ist Personal, das alles erkl\u00e4rt und das man auch um Rat fragen kann. Das funktioniert auch in den normalen Bussen und Bahnen. Normalerweise wird bei jeder Station angesagt, wie sie heisst, welche Verbindungen es von dort gibt, welche interessanten Geb\u00e4ude von dort erreichbar sind, was die n\u00e4chste Station ist. \u00a0Vor Kreuzungen wird sogar angesagt, in welche Richtung die Bahn weiter fahren wird. Es gibt neben den Touristen Bahnen auch ein fahrendes Strassenbahn Restaurant (siehe Foto).<\/p>\n<div style=\"width: 250px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"tt-flickr tt-flickr-Small\" title=\"CIMG0113\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mkihr\/4430774793\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 2px;\" title=\"St. Kilda vom Eureka Tower.\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2777\/4430774793_06be63d8ab_m.jpg\" alt=\"CIMG0113\" width=\"240\" height=\"180\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">St. Kilda vom Eureka Tower mit Albert Park.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Samstag hab ich mir also ein wenig das Stadtzentrum angeschaut. Es war herrliches Wetter. Strahlend blauer, wolkenloser Himmel. Pl\u00f6tzliche schauten alle Leute nach oben. Da malte ein Flieger &#8222;STAY COOL&#8220; ins Blau (siehe Foto oben). Am Sonntag war ich zun\u00e4chst in einem s\u00fcdlichen Vorort von Melbourne. St. Kilda, das an der Hobsons Bay liegt. Dort gibt es einen Sandstrand, einen Yachthafen und den Albert Park, in dem in zwei Wochen der Grand Prix statt findet. Hoffentlich bin ich dann noch hier. Ein kleiner Strandspaziergang. Zum baden war mir das Wasser zu kalt. An 21 Grad bin nicht mehr gew\u00f6hnt. Ausserdem waren mir zu viele Quallen im Wasser. Hier gibt es zwar nicht die gef\u00e4hrlichen Quallen, aber es muss ja nicht unbedingt sein. Ein Spaziergang an der Uferpromenade und in den Strassen von St. Kilda. Das Stadtbild unterscheidet sich dramatisch vom Stadtzentrum. Es erinnert mit seinen zweist\u00f6ckigen Flachdachh\u00e4usern und der quadratischen Strassenf\u00fchrung eher an amerikanische Kleinst\u00e4dte. Sp\u00e4ter dann wieder zur\u00fcck in die Stadt. Dort hab ich mir noch den sonnt\u00e4glichen Kunstmarkt am Yarra in der N\u00e4he des Kunstmuseums angeschaut. Dann noch ein Abstecher zum h\u00f6chsten Geb\u00e4ude der s\u00fcdlichen Halbkugel, dem Eureka Tower. Es gibt eine Aussichtsplattform in der 88 Etage. Bei strahlend blauem Himmel bietet diese einen sensationellen Blick \u00fcber die Stadt und die Umgebung. Es gibt einen Bereich der sich ausserhalb der Verglasung befindet, so dass man den Wind in dieser H\u00f6he sp\u00fcren kann und es gibt die so genannte &#8222;Edge&#8220;. Ein Glaskasten der \u00fcber die Geb\u00e4ude Wand hinausragt. Glas Dach, Glas W\u00e4nde und ein gl\u00e4serner Boden. Man hat freien Blick 300 Meter in die Tiefe. Sicher nicht jedermanns Sache, aber in gewisser Weise ein beeindruckendes Erlebnis. Leider darf mann davon kein Foto machen.\u00a0Auf dem Foto ist der Albert Park zu sehen mit dem See in der Mitte um den die F1 Rennstrecke f\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Schluss noch ein paar interessante Links: Eureka Tower: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eureka_Tower\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">deutsch<\/a> <a href=\"http:\/\/www.eurekaskydeck.com.au\/index.asp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">englisch<\/a> (man kann sich die Englische Seite ruhig mal anschauen, auch wenn man die Sprache nicht versteht.), <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St_Kilda_(Melbourne)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St. Kilda<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[ad]<\/p>\n<p>INSERT_MAP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon merkw\u00fcrdig f\u00fcr einen Europ\u00e4er, dass die Sonne Mittags im Norden steht. Aber wenn man nicht extra drauf achtet, merkt man es gar nicht. 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